Microsoft kündigt eigenen AppStore an

Ein Jahr nach dem erfolgreichen Start des AppStores von Apple und nur einem Tag nach der Ankündigung Verizons einen eigenen AppStore eröffnen zu wollen, legt nun auch Microsoft nach. Dies kündigte der CEO des Unternehmens aus Redmond, Steve Ballmer, heute auf der Worldwide Partner Conference in NewOrleans an. Microsofts virtueller Laden soll im Herbst eröffnet werden, Programmierer dürfen ihre Produkte schon ab dem 27. Juli bei Microsoft einreichen.

Ähnlich wie bei Apple, erhalten die Programmierer der Applikationen von Microsoft 70 Prozent der Einnahmen. Die Programme müssen allerdings auch von Microsoft zuerst zertifiziert werden, bevor sie im virtuellen Ladenfenster stehen. Da hört jedoch die Ähnlichkeit auf, denn das Unternehmen aus Redmond will den Programmierern der abgelehnten Programme Hilfestellung in Form eines ausführlichen Berichts leisten. Zudem legt Microsoft besonders Wert auf Business-Apps und richtet deshalb die Rubrik Business Center ein. Außerdem soll der Käufer eines Programms innerhalb eines Tages die Möglichkeit haben, das gekaufte Programm gegen Erstattung des Kaufpreises wieder “zurückzugeben”. Um Microsofts Store nutzen zu können braucht man jedoch das auch im Herbst erscheinende Windows Mobile 6.5.

Mit der Ankündigung nun auch Programme über einen eigenen Laden zu verkaufen, zieht Microsoft jetzt mi RIM, Nokia, Google und Palm gleich. Ob diese Stores jedoch so erfolgreich sein werden, wie Apples AppStore, der in einem Jahr 1,5 Milliarden geladene Programme zu verzeichnen hat, wird die Zeit zeigen.

(via Heise)

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