Die Galore ist tot, es lebe die Galore!
Im Jahre 2003 startete ein ambitioniertes Team von Journalisten ein neues Monatsmagazin: Galore. Ziel: in reduzierten Interviews interessante Menschen portraitieren. Dass heißt, Galore druckte ausführliche und lange lange Interviews ab, ohne Kürzungen. Man stellte sich gegen die weit verbreitete Art Interviews zu schönen und ausgiebig im Nachhinein zu verändern. Man wollte Purist sein.
Fünf Jahre hat nun die Print-Version der Galore gehalten. Der kleine unabhängige Dialog Verlag hat sich aber bedauerlicherweise entschieden im Juni dieses Jahres die Print-Produktion einzustellen – es rechnete sich nicht mehr.
Aber die Galore lebt weiter: Ab dem 6. Juli ist galore.de mit fast allen bisherigen Interviews (über 800) online gegangen. Desweiteren kann man »von Montag bis Freitag täglich ein neues GALORE-Interview abrufen, lesen, sich ausdrucken oder einem Freund weiterempfehlen.«
Ob der Transport von langen Texten von Print auf Online funktioniert und das neue Modell Erfolg hat? Zu hoffen ist es allemal.
(via stylespion)
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Am 11. July 2009 um 12:51 Uhr
Kein Verlust für die Zeitschriftenlandschaft. Die Interviews zeichneten sich selten durch eine besondere Qualität aus. Es war einfach nett zu lesen. Nur sowas gibt es überall …
Am 11. July 2009 um 13:20 Uhr
Naja, insofern ein Verlust, als ein interessantes Format weniger da ist … von der Qualität der Inhalte mal abgesehen. Oder?