Neue Zahlen zum eBook-Markt: starkes Wachstum in der Nische

Wie die Online-Ausgabe des Publishers Weekly gestern berichtete, gibt es erneut erfreuliche Zahlen für den eBook-Bereich. Die summierten Verkaufszahlen von 13 großen, dem amerikanischen Branchenverband Association of American Publishers angescblossenenVerlagen, stieg um 176,6 Prozent auf nun 169,5 Millionen US-Dollar. Dem gegenüber steht ein leichter Rückgang in den Verkaufszahlen gedruckter Bücher. Somit steigt der Anteil an eBooks an den Gesamtverkäufen von 1,2 Prozent in 2008 auf nun 3,3 Prozent in 2009. Fazit: der amerikanische eBook-Markt bleibt auch 2009 ein Nischenmarkt mit erfreulich starken Wachstumszahlen.

Umsatz mit Musikdownloads wächst 2009 in Deutschland um 40 Prozent

Musik-Downloads: Umsatz und Absatz 2009 in Deutschland

Die Musikindustrie. Durch einbrechende CD-Verkäufe angeblich gebeutelt. – Und inzwischen wieder blauer Himmel und Sonnenschein? Nicht ganz. Aber der IT-Branchenverband Bitkom hat mit der GfK neue Zahlen für 2009 zum Downloadmarkt veröffentlicht. Dabei sollen 112 Millionen Euro (+40 Prozent zum Vorjahr) umgesetzt worden sein. Ebenfalls gewachsen sind die Verkaufsvorgänge, und zwar mit 27 Prozent. Der Durchschnittspreis eines Einzelsongs ist dabei weiterin leicht gesunken: auf 1,08 Euro. Vor drei Jahren lag der Wert noch bei 1,14 Euro.

Männer stellen weiterhin mit 63 Prozent die größte Absatzgruppe da, die Käuferschicht über 30 Jahren wächst beständig und legt zum Vorjahr vier Prozent auf nun 57 Prozent zu.

(via mediabiz)

Amusity: Der Tisch kann Musik

AmusityEr nennt sich Amusity und reagiert auf Objekte. Der Designer Idan Arbel hat einen Tisch entworfen, mit dem man sich durch die eigene Musiksammlung navigieren kann. Der Tisch hat eine berührungsempfindliche Oberfläche und diese reagiert auf Gegenstände. Gegenstände rufen Aktionen aus. Auf der oberfläche schwirren farbige Kreise herum. Jeder steht für ein Lied aus der eigenen Bibliothek. Lege ich beispielsweise das Speaker-Objekt auf eine der Oberfläche, so spiele ich das Lied. Das TV-Objekt startet das Abspielen des dazugehörigen Videos. Über die Objekte lässt sich die Lautstärke variieren, lassen sich die Lyrics zum Song einblenden oder man navigiert mit den Objekten durch die eigene Galaxie der Song-Bibliothek. Doch seht selbst: …weiterlesen

Augmented Reality: Wenn virtuelle Schichten sich über Bücher legen

Wenn ein Inhalt seine Form ändert hat dies Einfluss auf die Form. Oft scheint das nicht beherzigt zu werden. Jedenfalls bekommt man den Eindruck bei all den aktuellen Versuchen gedruckte Bücher in eBooks zu überführen. Am konkreten Beispiel hat dies zuletzt Liza Daly mit ihrer Präsentation auf der 2010 Digital Book World Conference vorgeführt.

Andere experimentieren da schon viel weiter. So zum Beispiel die Designerin Camille Scherrer. Sie nutzt Augmented Reality (AR), um die Grenzen des traditionellen, ans Papier gebundenen Geschichtenerzählens aufzuweichen. Über das eigentlich Buch legt sie virtuelle Schichten, die  die getextete Geschichte mit Bewegtbilder anreichern. …weiterlesen

Willkommen, iPad!

iPad

Alles weitere von der Vorstellung hier. Die Spezifikationen sind bei fscklog.com nachzulesen.

TuneCore: Unbekannte Coverband verdient 32.000 Dollar in einem Monat

Die AC/DC-Coverband AC/db macht gut 32.000 Dollar Umsatz mit ihrer über TuneCore vertriebenen Musk – allein im November 2009

Die AC/DC-Coverband AC/db machte allein im November 2009 gut 32.000 Dollar Umsatz mit ihrer über TuneCore vertriebenen Musik.

Vor einiger Zeit hatten wir über TuneCore berichtet. TuneCore hilft Musikern ihre Musik zu vertreiben und zu vermarkten. Im Gegensatz zur Musikindustrie kann bei TuneCore aber jeder mitmachen und das Angebot ist für viele Künstler finanziell oft der attraktivere Weg.

Der Silicon Alley Insider hat dazu nun Zahlen vorgelegt, die wunderbar illustrieren, wie sich auch unbekannte Bands über Angebot wie TuneCore durchs Leben schlagen können. Die AC/DC-Coverband AC/db soll allein im November des vergangenen Jahres über iTunes gut 32.000 US-Dollar verdient haben. Dabei sind alle Anteile, die Apple und TuneCore einbehalten schon abgezogen.

Auch weitere Details des Artikels illustrieren den Erfolg TuneCores. Deren CEO Jeff Price gibt an, dass das eigene Unternehmen mehr Musik als irgendein anderes Unternehmen auf diesen Planeten vertreibt. 32 Millionen US-Dollar wurden so letztes Jahr von TuneCore an die Künstler weitergereicht, 300 Alben täglich prozessiert und zum Verkauf freigegeben. Im iTunes Store verkauft TuneCore mehr als ein Lied pro Sekunde.

(via Basic Thinking)

Spanischer eBook-Markt wächst 2009 um 500 Prozent

Erfreuliche Zahlen aus Spanien zum eBook-Markt: TodoeBooks Executive Director Luis Francisco Rodriguez bezeichnet die Verkäufe von elektronischen Titeln als sehr »very strong«. Warum? Wie der Barcelona Reporter vermeldet sind die spanischen eBook-Verkäufe in 2009 um 500 Prozent gestiegen – und rund 100.000 eReader sollen im spanischen Markt im letzten Jahr abgesetzt worden sein.

Dieses exponentielle Wachstum ist erfreulich. Allerdings sind die absoluten Verkaufszahlen wohl weiterhin verschwindend gering, vor allem im Vergleich zum Gesamtmarkt. Für derartig junge Märkten sind Wachstumswerte von 500 Prozent und mehr nichts seltenes und deswegen noch lange nicht als Durchbruch für elektronische Bücher zu werten. (via TeleRead)